Die Drei Phasen der Panchakarma Kur

Die Drei Phasen der Panchakarma Kur

Die Drei Phasen der Panchakarma Kur

Die Drei Phasen der Panchakarma Kur

Die drei Phasen der Panchakarma Kur, kurz erklärt

Egal ob in der Ayurveda Klinik, ambulant in der JIKO Praxis oder als Mini Kur zu Hause: Jede Panchakarma-Anwendung folgt einem uralten, klaren Ablauf, der Körper und Geist tiefgreifend reinigen und erneuern kann   wenn die Regeln beachtet werden.

1. Vorbereitungsphase (Purva Karma)

Hier wird der Körper innerlich und äußerlich vorbereitet – durch leichte Kost, Ghee-Trinken und Ölmassagen (Abhyanga). Das Ziel: Die „Srotas“, unsere feinstofflichen Kanäle, öffnen sich und eingelagerte Toxine (Ama) werden mobilisiert.

Achtung Ama!

Wenn Ama im Körper ist – erkennbar z. B. an Zungenbelag, Müdigkeit, klebrigem Stuhl – sollte zuerst eine leichte Fastenkur oder Ama-Reduktionsphase vorgeschaltet werden. Nur dann kann die Ausleitung wirklich wirken.

2. Ausleitungsphase (Pradhana Karma)

Jetzt folgen die therapeutischen Verfahren: Abführen (Virechana), medizinisches Erbrechen (Vamana), Nasenbehandlung (Nasya) oder andere klassische Verfahren – abgestimmt auf die individuelle Konstitution und Beschwerden.

Ausleitungsphase (Pradhana Karma)

Wichtig: Nicht jede Maßnahme ist für jede Person geeignet – z. B. ist Vamana nicht für geschwächte oder sensible Menschen gedacht.

3. Nachbehandlung (Paschat Karma)

Hier wird der Organismus gestärkt, der Stoffwechsel stabilisiert und die neue Leichtigkeit behutsam in den Alltag integriert – mit Aufbaukost, Ruhe und gezielter Lebensführung.

Fazit:

Panchakarma ist mehr als Detox – es ist eine tief transformierende Reinigung auf allen Ebenen. Und das beginnt bereits mit dem ersten bewussten Schritt.