Was Emotionen im Ayurveda wirklich bedeuten

Was Emotionen im Ayurveda wirklich bedeuten

Emotionen sind im Ayurveda keine „Störung“, sondern Botschafter des Körpers.

Sie zeigen uns, wo Energie frei fließt – und wo sie stockt.

Vata fühlt schnell, fein und bewegt – Emotionen kommen wie Wind, manchmal unstet, manchmal überfordernd.

Pitta spürt intensiv, heiß und direkt – Gefühle brennen, transformieren, aber brauchen ein Ventil, bevor sie verletzen.

Kapha fühlt langsam, tief und speichernd – Emotionen bleiben lange im Gewebe, suchen Sicherheit, Halt und Vertrauen.

Alle drei Doshas lehren uns etwas über Nähe, Distanz, Regulation und Hingabe.

Eine Massage, ein Ritual oder eine Meditation wirken deshalb nicht „trotz“ Emotionen – sondern durch sie hindurch.

Wenn wir verstehen, wo Gefühle im Körper landen, wie sie sich anfühlen und wie sie sich lösen wollen, beginnt Heilung. Für uns selbst. Und in Begegnung.

Denn:
Berührung balanciert den Sturm, wenn das Nervensystem Würde bekommt. Emotionen finden Frieden, wenn sie nicht kontrolliert, sondern begleitet werden.

Und genau dort entsteht tantrische Magie:
im bewussten Halten der Erregung, im liebevollen Führen des Körpers und im ehrlichen Lauschen des Innenraums.