Wie Meditation unser Nervensystem reguliert

Wie Meditation unser Nervensystem reguliert

Vata, Pitta & Kapha in Balance

Meditation ist nicht für alle gleich.

Unser Nervensystem reagiert je nach Dosha unterschiedlich auf Stille, Atem und innere Bilder.

Was Vata beruhigt, kann Pitta überhitzen und Kapha braucht oft etwas mehr Aktivierung als Rückzug.

Einladung zur Vata-Meditation

Wenn dein Geist schnell wird, dein Körper unruhig ist und du dich innerlich verstreut fühlst, dann ist diese kurze Vata-Meditation eine Einladung, wieder zu landen.

Du brauchst keine Erfahrung nur die Bereitschaft, dich von einer ruhigen, sanften Stimme führen zu lassen, zurück in deinen Körper, zu Füßen, Becken und Atem.

Diese Meditation kannst du direkt mitmachen – oder sie als kleinen Anker in deinen Alltag mitnehmen.

Begleitung & Ausblick

Manche Menschen spüren: Allein zu meditieren ist schwer. Gerade für ein sensibles Vata-Nervensystem kann es wohltuend sein, nicht allein gelassen zu werden.

Wenn du dir wünschst, diese Meditation begleitet zu erleben in einem geschützten Rahmen, klar geführt, mit Raum für Fragen und Integration, stehe ich dir gerne zur Seite.

Ob als kleine begleitete Praxis, als Live-Meditation (z. B. per Zoom) oder in einem ruhigen Einzelsetting – das darf sich organisch zeigen

Dies ist kein fertiges Angebot, sondern eine Einladung.

Zu mehr Halt. Mehr Begleitung. Mehr Ankommen.

Angebotene Pitta-Meditation – Beruhigung des inneren Feuers

Pitta Meditation

Für Pitta eignet sich eine geführte Meditation mit ruhiger, freundlicher Stimme, die den Druck herausnimmt und den Atem weich werden lässt.

Die Aufmerksamkeit liegt auf Herz Raum, Brust und Atemfluss, begleitet von einem gleichmäßigen, nicht gezählten Atem.

Kühlende innere Bilder – wie weiter Himmel, sanftes Licht, Wasser oder Abendluft – helfen, Spannung, Ärger und inneren Leistungsdruck loszulassen.

Ziel ist nicht Fokus oder Kontrolle, sondern Entlastung und innere Weite.

Das Nervensystem darf sich regulieren, ohne etwas leisten zu müssen.

Wirkung: Emotionale Hitze kühlt ab, das Herz wird weiter, innere Spannung darf sich lösen.

Begleitung & Einladung

Gerade für Pitta-Menschen ist es oft hilfreich, nicht allein zu meditieren, sondern sich begleiten zu lassen – achtsam, wertschätzend und ohne Leistungsanspruch.

Ich begleite diese Pitta-Meditation gerne persönlich, oder in einem kleinen, geschützten Rahmen – zum Beispiel als Mini-Gruppentraining mit drei vertrauten Menschen oder Best Friends.

So entsteht ein Raum, in dem Entspannung erlaubt ist und das innere Feuer wieder zu Wärme werden darf.

Pitta-Mini-Meditation – Das innere Feuer beruhigen

(3–5 Minuten)

Kapha Meditation

Finde eine bequeme Sitz- oder Liegeposition, so dass dein Körper gut getragen ist und du nichts halten musst.

Erlaube dir, für diesen Moment alles loszulassen was du gerade noch erreichen oder klären wolltest.

Spüre den Kontakt deines Körpers mit der Unterlage. Lass dein Gewicht ankommen. Nichts muss sich verändern.

Bring nun deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.

Beobachte ihn, ohne ihn zu steuern.

Er darf kommen und gehen – ganz natürlich.

Lenke deine Aufmerksamkeit sanft in den Brustraum.

Zum Herzen.

Spüre diesen Bereich – ohne etwas zu machen.

Stell dir vor,

dass sich mit jeder Ausatmung Weite im Brustraum ausbreitet. Als würde dort mehr Raum entstehen.

Vielleicht magst du dir ein kühlendes Bild vorstellen:

einen weiten Himmel, sanftes Wasser, eine angenehme Abendluft.

Mit jedem Ausatmen darf innere Hitze abfließen. Druck, Ärger oder Anspannung müssen nicht festgehalten werden.

Du darfst weich werden. Du darfst langsamer werden.

Wenn Gedanken auftauchen, lass sie wie Wolken weiterziehen.

Kehre einfach wieder zurück zum Atem und zur Weite im Herz Raum.

Bleibe für einige Atemzüge in diesem Gefühl von Kühle und Entspannung.

Nichts ist zu tun, alles ist gut.

Wenn du bereit bist, vertiefe sanft deinen Atem, bewege langsam Hände und Füße und öffne in deinem eigenen Tempo die Augen.

Nimm diese innere Weite und Ruhe mit in deinen Tag.

Kapha steht für Stabilität, Tiefe und Verbundenheit doch bei emotionaler Überlastung kann diese Kraft in Schwere, Trägheit oder Rückzug kippen.

Meditation darf hier nicht beruhigen oder verlangsamen, sondern sanft beleben und von innen wach machen.

Kapha-Mini-Meditation – Sanftes Erwachen von innen

(3–5 Minuten)

Finde eine aufrechte Sitzposition.

Dein Rücken ist lang, dein Brustraum offen, dein Körper wach, aber entspannt.

Nimm einen etwas tieferen Atemzug ein und atme vollständig aus.

Noch einmal:

tief ein …

und langsam aus.

Spüre deinen Körper von innen.

Spüre die Lebendigkeit, die bereits da ist.

Bring nun deine Aufmerksamkeit in den Brustraum.

Stell dir vor, dass sich dort mit jedem Einatmen Licht und Frische ausbreiten.

Mit jedem Einatmen darf neue Energie kommen.

Mit jedem Ausatmen darf Schwere gehen.

Vielleicht magst du dir ein Bild vorstellen:

die Morgensonne, frische Luft, ein sanftes inneres Aufrichten.

Beginne nun, deinen Atem leicht zu vertiefen.

Nicht schnell – aber lebendig.

Wenn du magst, lass mit dem Einatmen eine kleine innere Bewegung entstehen:

ein sanftes Heben im Brustraum, ein inneres Ja zum Wachwerden.

Spüre, wie dein Körper klarer, präsenter und wacher wird.

Ohne Eile, ohne Druck.

Bleibe noch ein paar Atemzüge bei diesem Gefühl von innerer Frische und Aufrichtung.

Wenn du bereit bist, bewege langsam Schultern, Hände, Füße, öffne deine Augen und nimm dieses Gefühl von sanfter Lebendigkeit mit in deinen Tag.

Begleitung & Einladung

Gerade bei Kapha kann es sehr unterstützend sein, Meditation gemeinsam zu erleben – in einem Feld von Präsenz, Klarheit und sanfter Aktivierung.

Ich begleite diese Kapha-Meditation gerne online über Zoom, in Präsenz oder in kleinen, geschützten Mini-Gruppen.

Ob einzeln, zu zweit oder als kleine Gruppe von Freund: innen – kommt einfach auf mich zu, und wir schauen gemeinsam, welcher Rahmen euch guttut.

„Dies ist eine Einladung.“

Zu mehr Lebendigkeit.

Zu sanftem Erwachen.

Zu Verbindung.

Abschluss – Eine persönliche Einladung

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie heilsam Meditation sein kann – nicht als Technik, sondern als gemeinsamer Erfahrungsraum.

Viele Menschen spüren:

Allein zu meditieren ist manchmal schwer. Gedanken werden laut, Gefühle unsicher, der Halt fehlt.

Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, Meditation nicht allein zu lassen, sondern Menschen darin liebevoll zu begleiten.

In einem Feld von Präsenz, Vertrauen und Verbindung.

Wenn du magst, bist du herzlich eingeladen, mit mir zu meditieren

  • in Gemeinschaft,
  • im eigenen Tempo,
  • getragen von einem gemeinsamen Energiefeld.

Du musst nichts können. Du musst nichts leisten. Du darfst einfach da sein.

Von Herzen Komala